Am 19.03.2018 wurde in der FAZ ein Artikel von Dietrich Creutzburg publiziert, dessen Überschrift lautete: „Hartz IV lohnt sich oft mehr als Arbeit“.
Dieser FAZ-Artikel war fehlerhaft, denn die Anrechnungssystematik des Hinzuverdienstes im SGB II sieht im Gegensatz zur These des FAZ-Autors vor, dass das Gesamteinkommen bei Aufnahme von Erwerbsarbeit immer größer ist, als wenn Erwerbsarbeit nicht aufgenommen wird.
Daher habe ich mich in einem eigenen umfassenden Artikel mit ausführlicher Erklärung und Berechnung darum bemüht, die FAZ-Fehler zu korrigieren und darauf hinzuweisen, dass
das Lohnabstandsgebot durch höhere Löhne statt durch Sozialabbau eingehalten werden sollte,
die Repressionen als das eigentliche Problem im SGB II abgebaut werden sollten.
Womöglich wird der Artikel auf dieser Seite irgendwann als html-Text zu sehen sein. Bis auf Weiteres findet er sich jedoch hier als pdf-Dokument. Hinweis: Der Artikel basiert auf der Rechtslage von 2018 und wird nicht aktualisiert werden.
Ich bin Alexander Recht, geboren am 01.10.1970 in Köln, wohnhaft in Köln. Ich habe in Köln BWL und Wirtschaftspädagogik studiert und in Düsseldorf mein Referendariat absolviert, bin daher Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer mit Erstem und Zweitem Staatsexamen.
Von Beruf bin ich Abteilungsleiter und Studiendirektor an einem kaufmännischen Berufskolleg in Köln und unterrichte dort seit 2005 die Fächer VWL, BWL, Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle, Controlling, Einzelhandelswirtschaftslehre, Immobilienwirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Beruf, Wirtschaft/Soziales/Beruf, Kaufmännische Mathematik und Politik.
Von 2001 bis 2005 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am VWL-Lehrstuhl für Makroökonomie an der RWTH Aachen zu den Schwerpunkten Allgemeine Makroökonomie, Spezielle Makroökonomie, Konjunktur und Wachstum, Außenwirtschaft, Dogmengeschichte gearbeitet.
Politisch war ich von 1990 bis 2005 in der SPD aktiv, darunter von 1996 bis 2001 als Vorsitzender der Kölner Jungsozialisten in der SPD. Von 2005 bis 2007 war ich Mitglied der WASG, einer der beiden Vorläuferparteien der Partei DIE LINKE, zu deren Gründungsmitgliedern ich 2007 gehörte und in der ich bis heute aktiv bin.
Ökonomietheoretisch bin ich heute nicht mehr eindeutig festgelegt, aber ich komme aus einer Richtung, die einerseits an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie und andererseits an der Keynesschen Theorie, am Keynesianismus mit seinen verschiedenen Spielarten und am Postkeynesianismus anknüpft.
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