2022: Odyssee im Weltraum, so könnte man Lothar Emmerichs neuestes Werk „Moonfall“ titulieren.
Rührt man nämlich den Herzschmerz von Rosamunde-Pilcher-Filmen, die raffinierten Dialoge von Traumschiff-Folgen, Aliens wie bei Ridley Scott, Todessterne wie bei Star Wars, Weltraumbilder wie bei Interstellar, Dilemmata wie bei Saw, Alternativwelten wie bei Matrix und das Schicksal eines verkannten Genies wie bei WarGames mit dem schwarzen Faden der Zusammenhanglosigkeit, den Homerschen Lotophagen und der Vergilschen These „Omnia vincit amor“ zusammen, erhält man einen Brei, der nur 2,5 Stunden zur Anrichtung bedarf, aber den Überlebenden eines Super-GAU 2,5 Wochen zum Überleben sichert.
Immerhin, sage ich. Denn man hat Gelegenheit, über vieles nachzudenken, und wird zugleich unterhalten. Kein Zweifel: So etwas wie Moonfall ist Stanley Kubrick noch nicht gelungen. Emmerich ist der Meister seines Fachs, da er wieder einmal „instinktiv die Lage gepeilt und den richtigen Winkel gewählt„ hat.
Ich bin Alexander Recht, geboren am 01.10.1970 in Köln, wohnhaft in Köln. Ich habe in Köln BWL und Wirtschaftspädagogik studiert und in Düsseldorf mein Referendariat absolviert, bin daher Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer mit Erstem und Zweitem Staatsexamen.
Von Beruf bin ich Abteilungsleiter und Studiendirektor an einem kaufmännischen Berufskolleg in Köln und unterrichte dort seit 2005 die Fächer VWL, BWL, Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle, Controlling, Einzelhandelswirtschaftslehre, Immobilienwirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Beruf, Wirtschaft/Soziales/Beruf, Kaufmännische Mathematik und Politik.
Von 2001 bis 2005 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am VWL-Lehrstuhl für Makroökonomie an der RWTH Aachen zu den Schwerpunkten Allgemeine Makroökonomie, Spezielle Makroökonomie, Konjunktur und Wachstum, Außenwirtschaft, Dogmengeschichte gearbeitet.
Politisch war ich von 1990 bis 2005 in der SPD aktiv, darunter von 1996 bis 2001 als Vorsitzender der Kölner Jungsozialisten in der SPD. Von 2005 bis 2007 war ich Mitglied der WASG, einer der beiden Vorläuferparteien der Partei DIE LINKE, zu deren Gründungsmitgliedern ich 2007 gehörte und in der ich bis heute aktiv bin.
Ökonomietheoretisch bin ich heute nicht mehr eindeutig festgelegt, aber ich komme aus einer Richtung, die einerseits an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie und andererseits an der Keynesschen Theorie, am Keynesianismus mit seinen verschiedenen Spielarten und am Postkeynesianismus anknüpft.
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