Hinzu kommen in „Changes“ von Black Sabbath die schöne Melodie von Tony Iommi und der umwerfende Gesang von Ozzy Osbourne. Der Liedtext geht um ein Liebesdrama: Erst ist alles schön; dann gibt’s schlimme Abwege, Verblendungen und Verirrungen; schließlich endet die Liebe, wird das Aus realisiert, setzt Trauer ein und kommt der Wunsch auf, man könne zurück in die Zeit reisen und die Jahre ändern. Diesen drei Etappen steht jedoch ein Prolog vor, der die Trauer benennt, den Verlust der Liebe bekundet, die vergangene Liebe beteuert, aber auch konstatiert, dass es für ein Zurück zu spät und eine nachträgliche Änderung der Jahre unmöglich ist.
Bad end? Unklar. Unter nicht selbstgewählten, sondern „unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen“ (Marx) ist zwar nicht alles möglich, wohl aber die eine oder andere Änderung. Das alte Miteinander ist zwar nicht rekonstruierbar, aber ein neues Miteinander zwischen zweien, deren altes Miteinander passé ist, ist weder garantiert noch ausgeschlossen, denn „das eine schlägt um in das andere, das andere wiederum schlägt in das eine um.“ Dass es Änderungen gibt, ist also eine anthropologische Konstante.
Ich bin Alexander Recht, geboren am 01.10.1970 in Köln, wohnhaft in Köln. Ich habe in Köln BWL und Wirtschaftspädagogik studiert und in Düsseldorf mein Referendariat absolviert, bin daher Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer mit Erstem und Zweitem Staatsexamen.
Von Beruf bin ich Abteilungsleiter und Studiendirektor an einem kaufmännischen Berufskolleg in Köln und unterrichte dort seit 2005 die Fächer VWL, BWL, Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle, Controlling, Einzelhandelswirtschaftslehre, Immobilienwirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Beruf, Wirtschaft/Soziales/Beruf, Kaufmännische Mathematik und Politik.
Von 2001 bis 2005 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am VWL-Lehrstuhl für Makroökonomie an der RWTH Aachen zu den Schwerpunkten Allgemeine Makroökonomie, Spezielle Makroökonomie, Konjunktur und Wachstum, Außenwirtschaft, Dogmengeschichte gearbeitet.
Politisch war ich von 1990 bis 2005 in der SPD aktiv, darunter von 1996 bis 2001 als Vorsitzender der Kölner Jungsozialisten in der SPD. Von 2005 bis 2007 war ich Mitglied der WASG, einer der beiden Vorläuferparteien der Partei DIE LINKE, zu deren Gründungsmitgliedern ich 2007 gehörte und in der ich bis heute aktiv bin.
Ökonomietheoretisch bin ich heute nicht mehr eindeutig festgelegt, aber ich komme aus einer Richtung, die einerseits an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie und andererseits an der Keynesschen Theorie, am Keynesianismus mit seinen verschiedenen Spielarten und am Postkeynesianismus anknüpft.
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