Mir kam es zum einen zu, die Frage zu beantworten, was sich durch eine Änderung des Eigentums ändert und was nicht. Meine These: Es braucht mehr öffentliches Eigentum, und Privatisierungen sind kritisch zu sehen; aber wichtiger als die reine Eigentumsfrage ist die gesellschaftliche Regulation der Verhältnisse, zu denen in einer mixed economy mit Markt und indirekter Planung auch sozial regulierte privatkapitalistische Unternehmen gehören. Man findet das Referat hier.
Zum anderen war es meine Aufgabe, Kritik am planwirtschaftlichen, hochverstaatlichten ökonomischen System der DDR zu üben. Meine These: Neben den undemokratischen Verhältnissen haben auch die Dysfunktionalitäten von zentralisierter, starrer Planwirtschaft und Vollverstaatlichung zum Scheitern der DDR beigetragen. Dieses Referat findet man hier.
Ich bin Alexander Recht, geboren am 01.10.1970 in Köln, wohnhaft in Köln. Ich habe in Köln BWL und Wirtschaftspädagogik studiert und in Düsseldorf mein Referendariat absolviert, bin daher Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer mit Erstem und Zweitem Staatsexamen.
Von Beruf bin ich Abteilungsleiter und Studiendirektor an einem kaufmännischen Berufskolleg in Köln und unterrichte dort seit 2005 die Fächer VWL, BWL, Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle, Controlling, Einzelhandelswirtschaftslehre, Immobilienwirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Beruf, Wirtschaft/Soziales/Beruf, Kaufmännische Mathematik und Politik.
Von 2001 bis 2005 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am VWL-Lehrstuhl für Makroökonomie an der RWTH Aachen zu den Schwerpunkten Allgemeine Makroökonomie, Spezielle Makroökonomie, Konjunktur und Wachstum, Außenwirtschaft, Dogmengeschichte gearbeitet.
Politisch war ich von 1990 bis 2005 in der SPD aktiv, darunter von 1996 bis 2001 als Vorsitzender der Kölner Jungsozialisten in der SPD. Von 2005 bis 2007 war ich Mitglied der WASG, einer der beiden Vorläuferparteien der Partei DIE LINKE, zu deren Gründungsmitgliedern ich 2007 gehörte und in der ich bis heute aktiv bin.
Ökonomietheoretisch bin ich heute nicht mehr eindeutig festgelegt, aber ich komme aus einer Richtung, die einerseits an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie und andererseits an der Keynesschen Theorie, am Keynesianismus mit seinen verschiedenen Spielarten und am Postkeynesianismus anknüpft.
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