Lou Reeds Song „Caroline Says II“ vom 1973er-Konzeptalbum „Berlin“thematisiert die katastrophische Beziehung zwischen Jim and Caroline. Beide nehmen Drogen. Er wird von ihr nicht mehr geliebt und schlägt sie aus Verzweiflung im Rausch. Sie weiß, dass Rausch zwar eine Ursache seines Tuns ist, dieses aber nicht entschuldigt. Daher fordert sie ihn auf, er möge die keineswegs lustige Gewalt unterlassen und sich mit sich selbst und den von ihm ausgehenden Wirkungen ernsthaft auseinandersetzen. Zudem teilt sie ihm mit, dass ihre Liebe für ihn unwiderruflich erloschen und auch durch noch so viel verzweifelte Gewalt nicht reaktivierbar sei.
Auch sagt sie ihm, dass das Leben aus mehr als aus Drogentrips bestehe. Das hält sie indes nicht davon ab, in hohem Umfang selbst Drogen zu konsumieren und ein Rauschverhalten an den Tag zu legen, das für Dritte unverständlich anmutet. Ihr Drogenkonsum ist so exzessiv, dass er ihr Leben gefährdet – was ihr bewusst ist, ihr aber keine Angst bereitet. Denn sie findet, dass ihr Status quo dermaßen freudlos und kalt sei, dass seine Fortsetzung sich nicht viel besser als der Tod erweise.
„Caroline Says II“ ist eine textliche Neubearbeitung des Velvet-Underground-Songs „Stephanie Says“ aus dem Jahre 1968 und fürwahr ein trauriger Song. Schön ist er gleichwohl.
Ich bin Alexander Recht, geboren am 01.10.1970 in Köln, wohnhaft in Köln. Ich habe in Köln BWL und Wirtschaftspädagogik studiert und in Düsseldorf mein Referendariat absolviert, bin daher Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer mit Erstem und Zweitem Staatsexamen.
Von Beruf bin ich Abteilungsleiter und Studiendirektor an einem kaufmännischen Berufskolleg in Köln und unterrichte dort seit 2005 die Fächer VWL, BWL, Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle, Controlling, Einzelhandelswirtschaftslehre, Immobilienwirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Beruf, Wirtschaft/Soziales/Beruf, Kaufmännische Mathematik und Politik.
Von 2001 bis 2005 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am VWL-Lehrstuhl für Makroökonomie an der RWTH Aachen zu den Schwerpunkten Allgemeine Makroökonomie, Spezielle Makroökonomie, Konjunktur und Wachstum, Außenwirtschaft, Dogmengeschichte gearbeitet.
Politisch war ich von 1990 bis 2005 in der SPD aktiv, darunter von 1996 bis 2001 als Vorsitzender der Kölner Jungsozialisten in der SPD. Von 2005 bis 2007 war ich Mitglied der WASG, einer der beiden Vorläuferparteien der Partei DIE LINKE, zu deren Gründungsmitgliedern ich 2007 gehörte und in der ich bis heute aktiv bin.
Ökonomietheoretisch bin ich heute nicht mehr eindeutig festgelegt, aber ich komme aus einer Richtung, die einerseits an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie und andererseits an der Keynesschen Theorie, am Keynesianismus mit seinen verschiedenen Spielarten und am Postkeynesianismus anknüpft.
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