Im Text geht’s um schwer fassbare Elemente, die dem weiblichen lyrischen Ich geheimnisvoll im Dunklen erscheinen, sich wärmend hinter Gesichtern verbergen, in der Luft zu spüren und trotz Stille zu hören sind und sich im Ganzen als Regenbogen darstellen. Die Geheimnisse passen zu den Augen eines Mannes mit stockender Stimme, der ihr nicht nur gefällt: Soll sie in ihm die Schlüssel zu dem zu finden versuchen, was sie bisher im Leben vergeblich gesucht hat? Und wenn sie es versucht, würde sie dann ihr Leben noch den vielen widmen oder dem einen?
Die Musik ist eine tolle Mixtur aus Funk und Disco: ein bisschen 70er wie der Stones-Song „Miss You“, der Stevie-Wonder-Hit „Superstition“, das ELO-Lied „Last Train to London“ oder das Chic-Stück „Le Freak“, ein bisschen 80er wie die Pasadenas oder italienische Discoklänge. Es macht „Huh Huh“, „Ey Ey“, „Bang Bang“, und es fällt schwer, sich der Sogwirkung des Disco-Rhythmus zu entziehen.
Monika, die Sängerin, hatte ihre ersten beiden Alben noch als Folk komponiert. Man kann sich vorstellen, dass das Publikum vom Discostil des dritten Albums überrascht war. Warum dieser Wechsel? Nach einem Bootsunglück musste Monika stundenlang im Meer schwimmen, um ihr Leben zu retten. Setzte Monika vor dem Unfall noch auf Folk, um ihr fröhliches Ich mit traurigen Songs auszubalancieren, war ihr nach dem Unfall danach, mit tanzbaren Songs zu grooven. Und grooven, das tut dieser Song!
Ich bin Alexander Recht, geboren am 01.10.1970 in Köln, wohnhaft in Köln. Ich habe in Köln BWL und Wirtschaftspädagogik studiert und in Düsseldorf mein Referendariat absolviert, bin daher Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer mit Erstem und Zweitem Staatsexamen.
Von Beruf bin ich Abteilungsleiter und Studiendirektor an einem kaufmännischen Berufskolleg in Köln und unterrichte dort seit 2005 die Fächer VWL, BWL, Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle, Controlling, Einzelhandelswirtschaftslehre, Immobilienwirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Beruf, Wirtschaft/Soziales/Beruf, Kaufmännische Mathematik und Politik.
Von 2001 bis 2005 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am VWL-Lehrstuhl für Makroökonomie an der RWTH Aachen zu den Schwerpunkten Allgemeine Makroökonomie, Spezielle Makroökonomie, Konjunktur und Wachstum, Außenwirtschaft, Dogmengeschichte gearbeitet.
Politisch war ich von 1990 bis 2005 in der SPD aktiv, darunter von 1996 bis 2001 als Vorsitzender der Kölner Jungsozialisten in der SPD. Von 2005 bis 2007 war ich Mitglied der WASG, einer der beiden Vorläuferparteien der Partei DIE LINKE, zu deren Gründungsmitgliedern ich 2007 gehörte und in der ich bis heute aktiv bin.
Ökonomietheoretisch bin ich heute nicht mehr eindeutig festgelegt, aber ich komme aus einer Richtung, die einerseits an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie und andererseits an der Keynesschen Theorie, am Keynesianismus mit seinen verschiedenen Spielarten und am Postkeynesianismus anknüpft.
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