Die Geschichte des Liedes „Rosie“ ist schnell aus der Perspektive des lyrischen Ichs erzählt. Rosie ist früher mit dem lyrischen Ich liiert gewesen, doch nun zu einem Star geworden.
Dieser Starstatus hat nicht nur zum Ende von Rosies Liebesbeziehung zum lyrischen Ich geführt, sondern Rosie auch der Fähigkeit beraubt, sie selbst zu sein.
Im Fortgang beteuert das lyrische Ich zum einen mit den Worten „got it made“, mittlerweile Eigenschaften wie Verständnis oder Respekt gegenüber einkommensschwachen Menschen erlangt zu haben, nach denen sich Rosie eigentlich sehne.
Zum anderen erinnert das lyrische Ich seine Ex daran, dass sie mit ihrem Stardasein wie einst Ikarus Gefahr laufe, von ganz oben tief nach unten zu fallen. Als konkrete Gefahren werden – ein wenig plump – Suizid oder Drogen genannt.
Die Botschaft trägt zwar eine Wahrheit in sich, aber wird eher schlicht präsentiert. Der Song ist dennoch musikalisch schön und war 1992 nicht nur der größte, sondern auch der einzige internationale Hit der niederländischen Band Claw Boys Claw.
Ich bin Alexander Recht, geboren am 01.10.1970 in Köln, wohnhaft in Köln. Ich habe in Köln BWL und Wirtschaftspädagogik studiert und in Düsseldorf mein Referendariat absolviert, bin daher Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer mit Erstem und Zweitem Staatsexamen.
Von Beruf bin ich Abteilungsleiter und Studiendirektor an einem kaufmännischen Berufskolleg in Köln und unterrichte dort seit 2005 die Fächer VWL, BWL, Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle, Controlling, Einzelhandelswirtschaftslehre, Immobilienwirtschaftslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Beruf, Wirtschaft/Soziales/Beruf, Kaufmännische Mathematik und Politik.
Von 2001 bis 2005 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am VWL-Lehrstuhl für Makroökonomie an der RWTH Aachen zu den Schwerpunkten Allgemeine Makroökonomie, Spezielle Makroökonomie, Konjunktur und Wachstum, Außenwirtschaft, Dogmengeschichte gearbeitet.
Politisch war ich von 1990 bis 2005 in der SPD aktiv, darunter von 1996 bis 2001 als Vorsitzender der Kölner Jungsozialisten in der SPD. Von 2005 bis 2007 war ich Mitglied der WASG, einer der beiden Vorläuferparteien der Partei DIE LINKE, zu deren Gründungsmitgliedern ich 2007 gehörte und in der ich bis heute aktiv bin.
Ökonomietheoretisch bin ich heute nicht mehr eindeutig festgelegt, aber ich komme aus einer Richtung, die einerseits an der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie und andererseits an der Keynesschen Theorie, am Keynesianismus mit seinen verschiedenen Spielarten und am Postkeynesianismus anknüpft.
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